Grazile Winterblüher

In manchen Ländern wird sie auch Weihnachts-Rose genannt. Kein Wunder, denn die Christrose erwacht im Spätherbst, wenn die Kälte die Natur doch scheinbar fest in ihren Würgegriff genommen hat.

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Christrosen sind in weiten Teilen Europas und Westasiens beheimatet. Sehr bekannt sind die weiss blühenden «Helleborus niger». Ihre Blütezeit beginnt um Weihnachten, das macht sie so begehrt und beliebt. Wenn der Garten in tiefem Winterschlaf erstarrt ist, entfalten Christrosen an geschützten, milden Lagen ihre prachtvollen Blüten knapp über dunkelgrünem Laub. Der Schein trügt: So zierlich und fein Christrosen auf den ersten Blick auch erscheinen mögen, sie sind robuste, langlebige Gartenstauden von sehr hohem Zierwert.

Kleinod aus Schweizer Kultur

Christrosen wurden in den letzten Jahren in der Gunst der Konsumenten immer beliebter. Um so schöner, dass es inzwischen gleich einige Schweizer Produzenten gibt, welche die langsam wachsende Schönheit in erstklassiger Schweizer Qualität produzieren. Bei argen Minustemperaturen werden die Blüten von im Gewächshaus angetriebenen Christrosen zwar buchstäblich den Schirm zu machen, sie richten sich allerdings schon bei knapp über Null wieder artig auf.